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Bewertung des natürlichen Schädlingsbekämpfungspotenzials in den Agrarökosystemen der Welt mithilfe von merkmalsbasierter Ökologie, ökologischer Modellierung und globalen Datenbanken

Bewertung des natürlichen Schädlingsbekämpfungspotenzials in den Agrarökosystemen der Welt mithilfe von merkmalsbasierter Ökologie, ökologischer Modellierung und globalen Datenbanken

(Christophe Blouin/pixabay.com)
Leitung:  Emily Poppenborg Martin, Yann Clough (Universität Lund), Nikos Alexandridis (Universität Lund)
Jahr:  2018
Förderung:  Arbeitsgruppe des strategischen Forschungsbereichs BECC, Universität Lund, Schweden
Laufzeit:  2018–2022

Die Vorhersage und Optimierung von Ökosystemleistungen, die von der biologischen Diversität für Nutzpflanzen erbracht werden, sind entscheidende Komponenten für die nachhaltige Bewirtschaftung von Agrarlandschaften. Die biologische Bekämpfung von Schadinsekten durch ihre natürlichen Feinde ist eine dieser Leistungen, die sich jedoch aufgrund des Fehlens eines einheitlichen Vorhersagerahmens nur schwer über spezifische Systeme hinaus vorhersagen lässt. Dieses Projekt kombiniert große empirische Datenbanken, funktionale "Archetypen" von Pflanzen-Schädlings-Feind-Systemen und ökologische Modellierung, um die erste modellgestützte, frei zugängliche globale Karte zu erstellen, die das Potenzial und die Einschränkungen natürlicher Schädlingsbekämpfung bewertet.